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Rita Salvadori

Rita in ihrem kleinen Chili-Laden

Peperita

Chili – ihre ganze Leidenschaft

Die Azienda “I Doccioni” von Rita Salvadori liegt in der Maremma (Toskana) im Herzen der Toskana. Sie hat sich vor acht Jahren ganz auf die Produktion von Chili spezialisiert. Rita begann mit ca. 600 Pflanzen, die sie heute auf die beachtliche Zahl von 25.000 gesteigert hat. Sie baut mehr als 200 verschiedene Chilisorten auf biologisch-dynamische Weise an: gelbe, grüne, rote, schwarze (!), kleine, große, runde, längliche…. Und sie ist ständig auf der Suche nach neuen Sorten, die es in Italien noch nicht gibt.

Alles fing mit dem Besuch der Kunstakademie in Brera an, die Rita inspiriert hat, sich mit der Chilipflanze zu beschäftigen. Sie bezeichnet es heute als eine Art Intution. Die erste Sorte, die sie anbaute, war Terenzio, eine Chilisorte, die den gleichen Namen eines Freundes von Rita trug. Die Verbindung zur Kunst ist durch das von Rita gestaltete Verpackungsdesign direkt erlebbar.

Von der Aussaat der Chilisamen bis zur Herstellung und Verpackung der Produkte liegt alles in ihrer Hand.

Rita Salvadori

Chilivielfalt

Sortenreine Chilischoten

Die Spezialität von Peperita sind sortenreine Chilipulver. Die verwendeten Samen stammen (bis auf ganz neue Sorten im ersten Jahr) aus eigener Züchtung. Die Schoten werden von Hand geerntet und vor der Weiterverarbeitung sorgfältig selektiert. Die Trocknung erfolgt im Kaltverfahren, das ist besonders Vitamin schonend und erhält den Geschmack und die Schärfe jeder einzelnen Sorte. Dann verarbeitet sie die Pulver weiter: zu Pasten, in Marmeladen, Fruchtaufstriche, Chiliöl – alle Produkte ohne Zucker, Farb- oder Aromastoffe sondern nur mit Honig, Malz und natürlichen biologischen Zutaten verarbeitet.

Während für die Feldarbeit helfende Hände da sind, kümmert sich ausschließlich Rita um die Weiterverarbeitung. Die Verarbeitung von Chili erfordert große Vorsicht und das Tragen einer Schutzkleidung (Gesichtsmaske, Schutzanzug, Handschuhe).

Chili ist scharf und gesund

Chili hat viele positive Effekte auf die Gesundheit: es regt die Verdauung an, wirkt gegen niedrigen Blutdruck und hat – obwohl es einem warm wird – einen kühlenden Effekt. Deswegen wird es gerade in heißen Ländern sehr geschätzt. Und Chili soll, einer Studie zweier koreanischer Wissenschaftler nach – ein regelrechter Fatburner sein.

Man gewöhnt sich an die Schärfe und kann bei häufigem Chili-Genuß auch schärfere Sorten vertragen. Entgegen vieler Vorurteile zerstört Chili nicht den Geschmackssinn. Richtig dosiert öffnet die Schärfe von Chili die Geschmacksknospen im Mund und intensiviert das Aroma der Speisen.

Naga ist nur für Chili-Profis zu empfehlen

Peperoncino und Cayenne gelten als die in der Schärfe milderen Varianten. Das gelbe Chilipulver Habanero ist scharf und aromatisch und hat einen delikaten Geschmack. Es ist optimal für alle Fischgerichte und Fisch-Carpaccios geeignet. Das rote Habanero ist eher das traditionelle Chili, das häufig verwendet wird. Naga Morich ist das weltweit schärfste Chili und wir empfehlen es nur für Chili-Profis.

Die Schärfegrade der einzelnen Sorten sind – angelehnt an die Scoville-Scala – von 1 bis 10 eingeordnet:

  • über 10 gilt als unmenschlich
  • 9-10 als extrem scharf
  • 6-8 als sehr scharf
  • 3-5 als scharf
  • 0-2 als mild

Insbesondere Produkte mit der Schärfe 10 sollten – bis man sie näher kennengelernt hat – ganz vorsichtig dosiert werden.

Produktionsstätte von Rita Salvadori

Hier werden die Chilischoten weiterverarbeitet

Mehr über Rita Salvadori erfahren Sie über ihre Homepage Peperita

Bio-Chilipaste Haba

Bio-Chilipaste Haba

Bio-Chili, Peperoncino

Chilipaste aus gemahlenen Chilischoten der Sorte Habanero, konserviert mit Apfelessig und Salz. Die Chili sind in der Toskana nach bio-dynamischen ... mehr

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