Wegweiser: Bio-Traubensaft
Fotalia


Traubensaft

Traubensaft zeichnet sich durch eine spezielle Zusammensetzung aus. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind hier im selben Verhältnis vorhanden wie in der Muttermilch (nach Prof. Giorgio Calabrese, Ernährungswissenschaft, Universität S. Cuore, Piacenza). Dies erklärt auch die für den Organismus besondere Verträglichkeit der Trauben.

Alle im Traubensaft enthaltenen Nährstoffe werden auf natürliche Weise aus der Frucht gewonnen und können vom Organismus unmittelbar aufgenommen werden. Aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung und seines Wertes für unsere Gesundheit stellt Traubensaft eine wichtige Nahrungsergänzung dar.

Der Traubensaft von Folicello wird aus gesunden, gut gereiften und biologisch-bio-dynamischen Trauben gepresst, d.h. die Reben werden natürlich angebaut, ohne chemischen Dünger und Pestizide (kontrolliert durch den CCPB, Consorzio per il Controllo dei Prodotti Biologici und durch Demeter).


Trauben – sorgfältig von Hand verlesen

Beginnend mit der Ernte in Handarbeit werden unsere Trauben sorgfältig ausgelesen: nur die qualitativ und organoleptisch hochwertigsten Trauben werden für die Herstellung des Traubensaftes verwendet. Jeden weiteren Verarbeitungsschritt wie Mazeration, Saftklärung bei niedriger Temperatur, Pasteurisierung (Erhitzung im Wasserbad bis max. 75° C ) führen wir so schonend durch, dass die größtmögliche Menge an natürlichem Vitamingehalt (A, B1, B2, C), Mineralstoffen (Eisen, Natrium, Magnesium, Kalium, Phosphor) und Zucker (Fruchtzucker und Glukose) erhalten bleibt und eine Alkoholgärung verhindert wird, ohne Verwendung von Schwefeldioxyd oder anderen Konservierungsstoffen. Als Bestandteil einer Diät ist Traubensaft nicht nur schmackhaft, sondern ausgesprochen empfehlenswert. Dies gilt insbesondere für das Produkt unseres landwirtschaftlichen Betriebs „Folicello“, der für gesunde und qualitativ hochwertige Säfte bürgt.

Traubenanbau in Italien seit der Antike

Trauben sind die Frucht einer aus ältester Zeit überlieferten Pflanze. Schon in der Bibel wird sie erwähnt (im Buch Genesis wird erzählt, dass Noah „…. Das Land bestellte und Rebstöcke pflanzte; und die alten Ägypter bauten Wein an.“) In Italien widmet man sich schon seit dem 1. Jahrtausend v. Chr. dem Trauben- und Weinanbau. Zahlreiche archäologische Funde in Sizilien bezeugen dies. Nicht zufällig wurde die italienische Halbinsel früher „Enotria“ genannt, d.h. „Land des Weines“. Die Römer förderten den Weinbau in allen von ihren Heeren eroberten Gebieten und ehrten Bacchus, den Gott des Weines, mit Tempeln, Skulpturen, Fresken und durch besonderen Riten. Die Heilkräfte der Trauben wurden nicht erst in jüngster Zeit entdeckt: schon der im 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr. lebende griechische Arzt Galenus empfahl seinen Patienten, diese Frucht – jedoch nur voll ausgereift – in großer Menge zu genießen.

Trauben am Rebstock


Ampelotherapie oder Traubenkur

Eine traditionelle, wirkungsvolle Art, die Heilkräfte der Traube zu nutzen, ist die sogenannte „Traubenkur“ oder Ampelotherapie, eine sanfte Form des Fastens, weit verbreitet in den deutschsprachigen Ländern.

Die Traubenkur funktioniert so:

  • Wenn möglich, führt man die Kur mit frisch geernteten biologischen Trauben oder mit einem streng biologisch oder bio-dynamisch gewonnenen Traubensaft durch, wie er von Folicello hergestellt wird. Die Kur dauert normalerweise zwei Wochen. Vor dem Verzehr sollten die Trauben immer gründlich unter fließendem Wasser abgespült werden, um Staub und eventuelle Kupfersulfatrückstände auf den Schalen zu entfernen. Ebenso gut kann man Traubensaft verwenden, der frei von Schadstoffen ist.
  • Man beginnt mit etwa 500 Gramm Trauben pro Tag – das entspricht 350 ml Saft – und zwar am besten an Stelle des Frühstücks. Wem dies zu viel erscheint, kann die Menge auf Frühstück und zwei Zwischenmahlzeiten – jeweils eine vor- und eine nachmittags – verteilen.
  • Die Menge der Trauben (des Saftes) sollte stufenweise so erhöht werden, dass am Ende der ersten Woche 1 kg Trauben pro Tag (700 ml Saft), am Ende der zweiten Woche 2 kg Trauben (1,4 l Saft) pro Tag verzehrt werden, auf 7-8 Mahlzeiten über den Tag verteilt. Natürlich werden mit steigendem Trauben- bzw. Saftverbrauch andere Nahrungsmittel stufenweise reduziert, beginnend bei Speisen mit hohem Fett- und Proteingehalt (Fleisch, Fisch, Käse, Eier). Außerdem sollte man auf Wein, Bier, Spirituosen, Kaffee und Tee verzichten. Der Verzehr von Rohkost und anderen Obstsorten nimmt normalerweise spontan ab. Dies ist auch zu empfehlen, denn dadurch treten weniger Beschwerden durch Gärung bei der Verdauung auf.
  • Nach einer 2 bis 3 Tage dauernden, ausschließlich auf Trauben basierenden Ernährung nimmt man dann schrittweise wieder andere Speisen zu sich, beginnend mit Getreideprodukten (Brot, Reis, Nudeln). Wichtig dabei ist, dass die Trauben immer getrennt von anderen Nahrungsmitteln verzehrt werden, entweder bei Zwischenmahlzeiten vor- oder nachmittags oder man verwendet bei einer vollen Mahlzeit ausschließlich Trauben. Auf diese Weise lassen sich eventuelle Verdauungsbeschwerden vermeiden. Bei der Verwendung von Saft gibt es dagegen keine Einschränkungen. Er kann auch mit ballaststoffreichen Nahrungsmitteln kombiniert werden (Getreideprodukte, Vollkornbrot usw.).

Gegenanzeige
Wie bei allen Arzneimitteln gibt es auch bei Trauben – in größerer Menge verzehrt – Gegenanzeigen. Da eine Traubenkur eine starke, wirksame Therapie darstellt, ist sie nicht geeignet für Menschen mit Magengeschwüren, mit erhöhter Säurebildung, bei Diabetes und Kolitis.

Wir empfehlen Ihnen, vor Beginn der Kur mit dem Arzt Ihres Vertrauens zu sprechen.

Die vorgenannten Informationen wurden uns freundlicherweise von Folicello zur Verfügung gestellt.