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Caffè GM – Kaffeeröster mit Tradition

Die GM Kaffeerösterei ist eine kleine Manufaktur, die mehr als 40 Jahre in der Südtoskana hochwertigen Kaffee röstet. Die Kaffeesorten kommen aus Ländern um den Äquator wie z.B. Südamerika (Brasilien, Guatemala, Kolumbien) und aus Afrika (Äthiopien, Kongo) und Vietnam.

Der Röstprozess geht auf eine jahrhundertlange Tradition zurück, bei der für die Röstung ein Eichenholzfeuer verwendet wird. Danach werden die Bohnen in einem offenen Behälter vorsichtig bewegt, so dass sie gleichmäßig abkühlen können. Die Röstung mit einem Holzfeuer erfordert eine besondere Sorgfalt bei der Überwachung, damit das Feuer konstant die richtige Temperatur erzeugt.
Die Kaffeemischungen sind angenehm mit einem kräftigen Geschmack. Sie sind auf den Genießer mit einem traditionellen Kaffeegeschmack abgestimmt.

Espressoröstung mit Eichenholz

Der Roh-Kaffee wird in Jutesäcken angeliefert und in Edelstahltanks gelagert. Von dort wird die jeweilige für die Mischung erforderliche Menge entnommen, abgewogen und über ein Metallrohr zu einem Trichter transportiert, der sich an der Spitze der Röstmaschine befindet. Er verbleibt dort, bis die eigentliche Röstung beginnt. Wenn die richtige Rösttemperatur erreicht ist, wird der Kaffee in den Röstbehälter gegeben und dort ständig bewegt, damit eine gleichmäßige Röstung erfolgt. Ist der Röstvorgang nach ca. 15-20 Minuten abgeschlossen, wird der Kaffee in einen großen offenen Behälter geleitet, damit er dort unter sanften Rührbewegungen abkühlen kann. Die heiße Luft wird oberhalb abgesaugt. Erst wenn die Kaffeebohnen abgekühlt sind, werden sie in die Vakuumbeutel abgefüllt und verschweißt.
Caffè GM röstet pro Woche ca. 400 kg Kaffee.

Sieben Tipps, um einen guten Espresso herzustellen

  • Am besten ist es, Kaffeebohnen zu kaufen, denn als Bohne behält der Kaffee sein Aroma viel länger als gemahlener Kaffee.
  • Kurz vor dem Zubereiten die Bohnen mahlen.
  • Die Kaffeemischung sollte immer eine gute Qualität haben, denn mit einem etwas höheren Preis kann eine deutlich bessere Qualität erworben werden.
  • Neben dem Kaffee ist das Wasser auch von großer Bedeutung. Es kann durchaus Trinkwasser aus der Leitung sein, jedoch sollte es nicht zu stark gechlort und nicht zu kalkhaltig sein. Sonst sollte man besser stilles Wasser aus der Flasche verwenden.
  • Sowohl die Bohnen als auch das Kaffeepulver sollten in gut verschlossenen Behältern aufbewahrt werden, um Fremdgerüche von z.B. Kräutertee, Käse, Gewürze zu vermeiden.
  • Die Kaffeetassen mit heißem Wasser vorwärmen, damit der Kaffee nicht zu schnell abkühlt.
  • Ein wenig Zucker lockt den vollen Kaffeegeschmack hervor.

Kaffee mit der klassischen Moka zubereiten

Den Wasserbehälter nur bis zu dem kleinen Ventil befüllen, nicht darüber, da der Kaffee sonst zu dünn wird.
Den Filter großzügig mit gemahlenen Kaffee füllen, ohne zu pressen. Der Filter kann in der Mitte einen kleinen Berg Kaffee haben, vorsichtig das Oberteil aufsetzen und sehr gut verschließen. Bei niedriger Temperatur (Gas oder Elektro) erhitzen. Sobald der Kaffee aus der oberen Düse austritt, den Deckel anheben, damit der aufsteigende Wasserdampf nicht wieder zurück in den Kaffee geht. Kurz bevor der gesamte Kaffee aufgestiegen ist, die Moka von der Wärmequelle nehmen um zu verhindern, dass der Kaffee verbrennt. Bevor er in die Tassen gefüllt wird, kurz mit einem Teelöffel umrühren.

Nach dem Gebrauch die Moka auseinandernehmen, mit laufwarmen Wasser reinigen (nie Spülmittel benutzen), besonders gründlich den Filter reinigen und die Einzelteile gut trocknen lassen, damit sich kein Schimmel bilden kann.

Eine ganz neue Moka erst einmal mit wenig Kaffee einkochen, bevor der erste gute Kaffee zubereitet werden kann.


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