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Familie Brandi

Familie Brandi

Safran aus der Toskana von der Familie Brandi

Kleine Blüte, große Wirkung

Die Familie Brandi (die Eltern und ihre beiden Söhne) haben sich vor mehr als zehn Jahren entschieden, in einem Naturschutzgebiet des Orciatales in der südlichen Toskana Safran anzubauen. Das Orciatal eignet sich für den Anbau durch die lehmreiche Landschaftsformation der Crete Senesi und das besondere Klima. Dieser Wunsch entstand durch das Wissen, dass im 13. und 14. Jahrhundert schon im Orciatal Safran angebaut wurde, dies aber wieder in Vergessenheit geriet.

Safran wurde schon in der Antike sowohl in der Küche als auch in der Pharmazie eingesetzt, da er viele positve Wirkungen auf die Gesundheit hat – eine davon ist die entzündungshemmende. In der Küche gab und gibt Safran heute noch den Speisen einen ganz besonderen Geschmack und die typisch gelbe Farbe.

Im Laufe der Jahrhunderte entstand der heutige Safran, der Crocus savitus, durch Kreuzungen und Selektion der ursprünglichen Art mit wild wachsenden Arten. Dies hatte zur Folge, dass die Blütenstempel größer sind und reichhaltigere, aromatische Substanzen und eine intensivere Farbe haben.

Safranblüte auf der Hand

So sieht eine Safranblüte aus

Safran erfordert viel Handarbeit

Der Jahreskreislauf des Safrans beginnt mit dem Pflanzen der Knollen im August. Erst im November trägt diese kleine Irispflanze ihre Blüte, aus der die 3 roten Stempel hervorlugen. Während der vollen Blüte werden viele Hände gebraucht, denn die Blüten müssen vor Sonnenaufgang schnell von Hand geerntet werden.

Zuhause werden dann aus jeder Blüte vorsichtig die Safranfäden herausgenommen. Anschließend erfolgt die schonende Trocknung, die früher an einer Feuerstelle (z.B. Kamin) vorgenommen wurde. Heute trocknet der Safran langsam entweder im Freien oder in einem geschützten trockenen Raum. Durch den Trockenvorgang reduziert sich der Safran um ein vielfaches. Die Fäden werden anschließend auf einer Briefwaage gewogen und vorsichtig mit einem Minitrichter in die Gläschen gefüllt und verpackt.

Die Zwiebeln werden dann im Februar wieder ausgegraben und trocken gelagert, damit sie wieder neue Kraft für die nächste Blütezeit gewinnen können. Aus jeder Zwiebel entstehen drei neue kleine Zwiebeln, die von der Ursprungszwiebel getrennt und gesäubert werden müssen, damit sie erneut im August eingepflanzt werden können.

Wie die Bilder zeigen, ist die Safranerzeugung nur in aufwändiger Handarbeit und mit entsprechendem Geschick möglich.

Safranblüten-Verarbeitung

Die Blüten werden verarbeitet

Wenn man bedenkt, dass für 1 kg Safran zwischen 100.000 und 150.000 Blütenstempel erforderlich sind, kann man den hohen Preis nachvollziehen.

Es gibt viele schöne Safranrezepte. Probieren Sie sie aus.

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